Kritik an den Behindertenwerkstätten

Ich habe leider immer noch nicht raus, wie das mit den Links funktioniert, weil mein Kopf derzeit zu sehr mit dem Wettbewerb beschäftigt ist.

Aber bei meinen Rechnerchen zur „Unternehmensidee“ hab ich natürlich lesen müssen, was Behindertenwerkstätten leisten, denn letztlich ist mir klar das meine Unternehmung von Aussen erst mal so anmuten wird als würde ich das gleiche vor haben.  Schliesslich geht es ja um Arbeitsplätze für spezielle Menschen, um spezielle Arbeitsplätze eben.

Man könnte ja sagen, solche Unternehmen gibt es schon, was auch nicht verkehrt ist, aber da gibt es doch Unterschiede.

In der Schweiz gibt es ein Unternehmen mit dem ich mich eher vergleichen würde. Die Firma heisst: „Asperger Informatik“

http://www.asperger-informatik.ch/website/impressum.php

Das ist auch nicht vergleichbar mit dem vielgenannten Unternehmen „Specialisterne“  (Spezialisten) aus Dänemark. Den Begründer des Unternehmens traf ich 2008 in Nürnberg auf dem Autismuskongress, wo er sein Unternehmen vorstellte. Auch hier war zuerst eine Not da. Soweit ich weiss ging es um die Not der Familie, das der Sohn irgendwo eine Anstellung bekommen sollte. Damit fing wohl, so hatte ich es im Vortrag verstanden, alles an. Als er dann aber erkärte wie sein Unternehmen strukturiert ist und sagte, das sie da richtig in guten schwarzen Zahlen sind, hab ich die Welt nicht mehr verstanden, denn es handelt sich um eine Selbsthilfefirma die Jobs im 2. Arbeitsmarkt vermittelt. Es ist das System wie unser Behindertenwerkstätten in Deutschland auch, nur das das womit sich die Firma beschäftigt, was sie anbieten, eine hochtechnologische Dienstleistung ist. Diese Firma bekommt genau so Zuschüsse, wie jede Behindertenwerkstatt. Scheinbar aber ist das Modell in Dänemark besser als in Deutschland, denn hierzulande würde niemand damit stolz prahlen soetwas geschaffen zu haben, wie er es tut.

Deutsche und Dänische „Hilfsfirmen“ sind also von der Struktur her nicht vergleichbar und dann spielt das „Angebot“ das sie schaffen eben auch eine Rolle.

Bei uns ist es so das wir im Prinzip die „besonderen Menschen“ selbst sind und sein werden, die alles auf die Beine stellen. Das heisst es würde nicht etwa wie in einer Behindertenwerkstatt ein großer Teil des Gehalts der Beschäftigten für Betreuungspersonal und andere „Nebenkosten“ drauf gehen, so das dies das Gehalt schmälern würde.

Davon halte ich nichts.

Es gibt viele Kritikpunkte gegenüber Behindertenwerkstätten die ich mal hier so zum Vergleich anführen möchte, ich setze einfach mal die Links ein die ich bei meinen Recherchen fand:

http://psychiatrie.de/data/pdf/b7/04/00/info_03_2007_02.pdf

Die von Siegers angesprochenen konkurrenzfähigen neuen
Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich etwa in der Landwirtschaft,
weil »sich Werkstätten durch die zunehmendenGlobalisierung einem verstärkten Preisdruck ausgesetzt (sahen), sodass die Suche nach Alternativen zur industriellen Fertigung einsetzte«. So heißt es in einer Projektbeschreibung der Forschungsgemeinschaft für biologischen Landbau.
Dort wird auch die Erklärung für die Konkurrenzfähigkeit der Behindertenwerkstätten geliefert: »Angesichts des agrarstrukturellen
Wandels gaben immer mehr Betriebe ihre Produktionsgebäude und -flächen auf.« Wirtschaftlich nicht mehr einkömmlich leistbare Tätigkeiten, Lohnkonkurrenz in den internationalen Exportmärkten, die Mobilisierung spezieller Fähigkeiten einzelner behinderter Menschen, das sind die gebotenen Beschäftigungsperspektiven. Wer da nichts zu bieten hat, hat ein Problem.Die Werkstätten für Behinderte können etwas davon erzählen.
Bei ihnen gibt es eine verstärkte Platznachfrage von Personen, deren  bisherige (Über-)Lebenszusammenhänge und Nischen verloren gehen. Ulrich Hiltl von den Werkstätten in Schwandorf
nennt vier Gruppen: Menschen mit psychischen Behinderungen; Menschen mit einer Behinderung aus anderen
Kulturkreisen; Autisten; Menschen mit Behinderungen aus Unfällen oder Krankheiten wie Schädel-Hirn-Verletzungen, Schlaganfällen, Drogenmissbrauch….

die Werkstätten werden sich also verändern, weil auch der Markt sich ändert und damit sind wir mal wieder beim Thema: „Anpassung“. Wer sich anpasst sind die Unternehmer. Aber nicht an die „Betroffenen“ sondern an den Markt und den scheinbaren Profit. Ich glaube nicht daran, das Behinderte in der Landwirtschaft besser aufgehoben sind.

Eine andere Kritik, neben der das in Behindertenwerkstätten auch noch Behinderte „ausgewählt“ werden und andere „aussen vor“ sind weil sie scheinbar nicht „passen“ ( ja das soll es auch schon gegeben haben) gibt es auch die Kritik, das Behindertenwerkstätten, die ja eigentlich eine „Brücke“ darstellen sollen zum ersten Arbeitsmarkt zu kommen (zurück zu kehren) gar kein Interesse daran haben z.b. gute Arbeiter wieder „zu entlassen“ in die 1. Arbeitswelt.

http://diegesellschafter.de/tagebuch/artikel/behindertenwerkstaetten-kritik.php?z1=1288391325&z2=59bdb3b558859d9d44c799a2b6b49ca6&

damit würden sie dann ihrer eigentlichen Aufgabe nicht gerecht und man kann behaupten, das dann doch wieder nur der Profit zählt, den solche Unternehmen ja angeblich nicht haben. In meinen Augen sind das Unternehmen wie jede anderen. Ich habe mir auf der „Werkstattmesse“ (eine Veranstaltung auf der alle Werkstätten zeigen, was sie produzieren und wo man auch erfährt welches „Klientel“ sie haben) angesehen, das Firmen wie Playmobil von Werkstätten beliefert werden etc.

Das heisst die Werkstättenbetreiber sind vielleicht von dem Ursprung ein „Angebot“ zu schaffen für „Betroffene“, schon weit entfernt und das „Angebot“ dieser Unternehmer, bzw Betreiberunternehmer gegenüber denen Unternehmen die sie beliefern steht im Vordergrund und ist das höhere Interesse. Damit unterscheiden sie sich in meinen Augen nicht mehr von jedem anderen Unternehmen, was ihre Ziele angeht. Wie man an dem „Agrarbeispiel“ sieht. Werkstättenbetreiber meinen sich dem Markt anpassen zu müssen und damit müssen das auch die Mitarbeiter. War es das was wir alle wollten? Wo ist da der Unterschied zu anderen Unternehmen? Die Überlegungen wie man Konkurrenzfähig bleiben kann sind genau die selben die jeder andere Unternehmer tätigt.

Aus diesem Grunde möchte ich mit dem Angebot auf einen völlig anderen Markt. Durch das Material was wir bearbeiten tun wir ja zweierlei. Recycling auf der einen Seite, Wiederaufbereitung und damit „Waren-produktion“ auf der anderen Seite, von Materialien die wir selbst bestimmen und anbieten.

Werkstätten sehen was in ihrer Nähe die Unternehmen für Dienstleistungen angeboten bekommen könnten. Man unterscheidet sich da schon von den Kunden her.

Bei uns ist einfach Material da, das seinen gewissen „Interessentenstamm“ hat. So müsste man als Unternehmer sich nicht nach der Umgebung richten, sondern wir schaffen ein Warenangebot auf einem Markt wo sich ganz allgemein alle tummeln ohne eine Sonderstellung zu haben.

Wenn wir das schaffen würden wären wir zwar dann auch ein normales Unternehmen, aber DAS ist es auch was gewollt ist. Zufällig werden eben dort nur ganz bestimmte Menschen beschäftigt sein. Bei den Behindertenwerkstätten ist es so das sie zwar einerseits ihren Geschäftspartnern Dienstleistungen nach dem allgemeinen Druck anbieten wie jede anderen auch aber auf der anderen Seite den Sonderstatus der Werkstatt fordern.

Ich denke mit der „Knopfunternehmung“ kann man zwar das Besondere seiner Mitarbeiter in den Vordergrund stellen (gegenüber den Endkunden, den Verbrauchern), jedoch im Vergleich mit anderen Unternehmen auf dem 1. Arbeitsmarkt gleich gestellt sein.

Eine Behindertenwerkstatt dagegen hofft auf das Previleg dieses Status einerseits, leistet aber Dienste für Unternehmenn, deren Produkten nicht anzumerken ist das sie von Behinderten erstellt wurden ( und zu welchem Preis) sie „scheinen“ also nach aussen hin so als wäre da nichts besonderes dran. ( Wer von den Lesern weiss schon welche Teile von Playmobil zb durch Behindertenwerkstätten gefertigt werden?).

Wir dagegen haben kein Problem damit an einem normalen Markt zwar zu verkaufen. aber den Endverbrauchern auch nicht zu verheimlichen wer wir sind. Sie sollen ruhig wissen von wem sie kaufen. Das heisst wir „verbiegen“ uns auch nicht und müssen das auch gar nicht.

Ich denke hierin liegt unsere Stärke, unser Vorteil.

Viele weitere Kritiken:

falsch berechnete Zuschüsse zur Rentenversicherung von Behinderten, die in Werkstätten arbeiten.

http://www.focus.de/finanzen/news/behinderte_aid_54230.html

Wie’s so „zu geht“ in Werkstätten:

http://www.brandeins.de/archiv/magazin/wann-es-des-guten-zu-viel-ist-und-was-nuetzt/artikel/heller-wahnsinn.html

Das ist nicht das was ich vor habe…..

so, es ist spät ich muss morgen früh aufstehen….

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3 Antworten zu Kritik an den Behindertenwerkstätten

  1. Heidi Dekrout schreibt:

    Für mich sind Werkstätten für Menschen mit Behinderung eine Form moderner Knechschaft. In den Einrichten haben die dort arbeitenen Menschen mit Behinderungen nicht die selben Bedingungen wie die Personen (Personal) das sie durch ihren Arbeitsalltag begleiten und unterstützen soll. Sie haben nicht die gleiche (angemessene) Bezahlung (meist nur Taschengeld) sind nicht pensionsversichert, haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Urlaub oder Krankenstand. Sie können ihr Arbeitsfeld nicht mitgestallten werden oft zu Arbeiten „motiviert“ die sie nicht interessieren, es gibt selten Teilzeit-oder Gleitzeitarbeit. Vom sogenannten Normalisierungsprinzip kann unter solchen oder ähnlichen Umstanänden nicht die Rede sein. Auch die Möglichkeit den „Beruf zu wechseln“ besteht so gut wie gar nicht. Hat sich gezeigt das ein Mensch in der Werkstätte z.B. gut töpfern kann wird es ihn/ihr nicht nahegelegt sich auch anderwertig weiterzubilden. Es Bedarf eines völligen Persektivenwechsesl: Der Mensch mit Behinderung darf nicht länger als eine zu integrierende Minderheit gesehen werden, sondern muss als integraler Bestandteil der Gesellschaft verstanden werden.

    • knopfprojekt schreibt:

      Vielen vielen Dank für diesen wertvollen Kommentar!
      Ehrlich gesagt, ich würde mich nie trauen es so direkt zu bezeichnen. Ich sehe es aber ebenso (mit der modernen Sklaverei etc…darum gab es ja meinen Artikel über „Kritik an Behindertenwerkstätten“. Es Muss der Gedanke der Integration einfach wieder mal völlig neu „überdacht“ werden. Ich muss aber auch gestehen, das ich eine Weile brauchte, bis mir klar wurde, das der früher Begriff der Integration nun schon seit längerem verdrängt wurde bzw mit neuer Bedeutung ausgestattet und inzwischen die Begriffsfindung „Inklusion“ stattgefunden hat. Ob damit aber auch eine neue Begriffsfindung stattgefunden hat wage ich zu bezweifeln, das wir sicher noch länger dauern. Ich erinnere mich an eine Sitzung im Maximilianeum in München, als ich 2 Jahre lang den Arbeitskreis zur Formulierung des neuen Schwerbehindertengesetztes begleitete bzw mich daran beteiligte (war irgendwann zwischen 1996 und 1998/9) damals suchte man nach Wegen und Möglichkeiten und in diesem Gremium, waren viele Delegierte aus vielen Vereinen. Ich war damals für die Deutsche Narkolepsie Gesellschaft dabei. Als es darum ging, für wen man denn nun was schaffen wollte und dabei gleichzeitig wieder Kritik aufkam wegen der mit solchen Aktionen verbundenen „Sonderrolle“ der Menschen – dem Spagat zwischen Nachteilsausgleich, der aber so diskreminierend manchmal wirkt, das manche Skrupel haben ihr Recht offensichtlich (öffentlich) in Anspruch zu nehmen…da passierte eine kleine Begriffliche Exkursion…ich selbst hatte erst kurz zuvor, durch meine Beteiligung als Protagonist an einem Fortbildungsvideo für Ärzte ( über Narkolepsie) einiges über „Sonderrollen“ in die man geworfen wird, wenn man Nachteilsausgleich am Arbeitsplatz zb fordern muss, gelernt, das dies wohl noch in mir wirkte – (mir war klar geworden das viele meinere Schwächen manchmal auf andere wenigstens auch sehr menschlich wirken, wenn man sie nicht immer versteckt und andere dann auch schon mal ihre Schwächen offenbaren). Bei dieser Exkursion wärend der Sitzung über die Gesetzesvorschläge jedenfalls ging es um die zu bezeichnenden Begrifflichkeiten und manche beklagten sih über den Gebrauch von Worten. Ich erinnere mich noch genau, das ich einwarf, das man teilweise aber auch selber nicht ganz unbeteiligt ist. Warum heisst es zb „Aktion Sorgenkind“ ( damals hiessen die noch so) wenn wir auf der anderen Seite darum „Ringen“, als Behinderte nicht immer als die „Problem/sorgen-menschen“ gesehen zu werden. Manchmal sei dass, was UNS eine große Hilfe im Alltag sei/schwierig für UNS ist eher von anderen als kleine menschliche Schwäche gesehen (ok trifft nicht auf jede Behinderung zu, aber Menschen mit Narkolepsie haben schon damit zu kämpfen, wenn sie anderen Ihre Behinderung erklären, da die sagen:“ ach das hab ich auch!“ oder wenn man von Missverständnissen redet:“ ach, das hat doch jeder mal!“) OK, wenn dann ALLE, auch Menschen die nicht offensichtlich behindert sind, offener mit ihren „NAchteilen“ umgehen, dann sind wir im prinzip ALLE etwas menschlicher…rücken etwas näher zusammen und daher kam damals schon das Argument, es müssten gerade solche Aktionen umbenannt werden und meinte schliesslich verbindet uns das wir alle MENSCHEN sind und es geht um Menschliches, es müsste Aktion Mensch heissen. Wobei mir das damals noch unpassend erschien, weil damit das „besondere“ im Namen dann für mich wieder nicht klar war (aber JEDER kennt ja inzwischen den Hintergrund dazu, also brauchte es das wohl auch nie) jedenfalls meinten die zwei Delegierten und die restliche Versammlung bestätigend, das alle daran arbeiten wollten ( an den Begrifflichkeiten, die sie über sich selbst in die Gesellschaft einbringen und mit der sie sie prägen). Hätte nie gedacht das sich das anschliessend wirklich welche zu Herzen nehmen. Aber insgesamt gesehen – von damals bis heute – sind sind ja fast 15 Jahre vergangen bis es einen „Wandel“ in der Gesellschaft geben kann wird es noch weitere 30 Jahre dauern….Nicht ganz unschuldig sind unsere Politiker. Da schreibt z.B. Steffen Seibert (Regierungssprecher) über seine Anfänge bei Twitter. Er schreibt er ging da recht „unbedarft“ (mit, im Nachhinein gesehen, nicht passenden Vorstellungen/ Erwartungen) ran. Er bewertet, in diesem Zusammenhang, sein Verhalten, das in meinen Augen als Anfänger auch mal legitim und typisch ist, im Nachhinein als Autistisch(!). Das zeigt mir, das es leider noch sehr sehr lange brauchen wird. Hier der Artikel von Herrn Seibert: http://www.zeit.de/2011/22/Ideen-Seibert
      Solange in den Köpfen der anderen kein Umdenken stattgefunden hat ( zu dem wir täglich beitragen) wird echte Gleichberechtigung wohl noch länger auf sich warten lassen.
      Übrigens hat mir der Kommentar neue Fragen aufgeworfen. Kann es sein das es da Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich gibt? Wegen dieser Fragen und anderer, aber auch der Frage nach notwendiger Förderung lese ich derzeit eine Broschüre mit dem Titel:“ Empfehlungen des Deutschen Vereins zur selbstbestimmten Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen und Unterstützungsbedarf an der Grenze zwischen Werkstatt und allgemeinem Arbeitsmarkt“ (oh graus, so lange Titel verraten selten was gutes).
      Das ist auch der Grund warum ich z.B. nicht „jegliche Förderung“ annehmen könnte, da zb der Statt und die „Förder-einrichtungen“ immer nur bestimmte Konstrukte im Focus haben. Das sind zb Integrationsfirmen, Behindertenwerkstätten, und sog. „Zuverdienstarbeit“. Das was WIR mit dem Knopfprojekt vor haben scheint mal wieder so innovativ, das wir nicht mal die Vorraussetzungen für die Förderungen erfüllen würden, die DIESE „Unternehmensformen“ erhalten können. Obwohl das was wir tun und wollen im Prinzip das gleiche Ziel hat. Nämlich Inklusion, Nachteilsausgleich, Arbeitsplatz schaffen etc. Auch die Klienten wären ja gleich. Stellt sich die Frage ob es da „Nebenziele“ gibt die wir übersehe haben. Was genau ist DER Unterschied, der Ausmacht, das wir SO wie die o.g. NICHt gefördert würden über den selben oder ähnliche Wege. EIn Unterschied ist jedenfalls jetzt schon klar: Die „Macher“ und Konstrukteure, sowie die meisten Beteiligten sind allesamt selbst „Betroffen“. Nun stellt sich die Frage: Kann es DAS sein?! Mangels Recherche glaube ich das ja nun nicht, aber man stelle sich das mal als Gedankenspiel vor. SOLLTE es wirklich genau DER Unterschied sein, der quasi UNS daran hindert, unere Probleme elber zu lösen und zwar -vielleicht nach einer kleinen „Anschubförderung“ selbsttragend, DANN muss man davon ausgehen, das in den Köpfen, derer die solche Förderprogramme aufstellen, so einiges noch nicht angekommen ist (wohl auch zb vielleicht kein „Betroffener“ da sitzt). Da muss man sich fragen, was haten sie denn in Wirklichkeit vor. Welches Geschäft an dieser augenscheinlichen „Win-Win-situation“ war dann das eigentlich wichtigere. Geht es hier wirklich um den Nachteilsausgleich von benachteilignte, oder ist es wiederum nur ein Neuer Markt für innovative Geschäftsideen von Verdienern. Denen Behinderte noch dankbar sein sollen, das sie solche Möglichkeiten überhaupt erschaffen! Wo der Anteil des „in die eigene Tasche-wirtschaftens“ größer ist als das Gehalt der Arbeiter in den Werkstätten. Wo die Rolle des eigenen Verdienstens vielfach mehr Wert ist als das Hauptziel für ALLE etwas zu schaffen ( an dem man sich freuen kann, wenn man nebenbei – NEBENBEI – auch noch was von hat und eben nicht umgekehrt!). Man muss hier aber noch einen Unterschied deutlich machen zwischen diesen „Werkstätten“ die einfach nur die Beschäftigung bieten. Es gibt tatsächlich Leute die froh sind das ie dort hin gehen dürfen. Das liegt daran das sie zb durch E U Rente ihr „mindestauskommen“ bereits haben und es ihnen einfach nur wichtig ist, jeden Morgen das Haus zu verlassen und zu einer Beschäftigung zu gehen. ( Werkstätten für psychisch kranke zb). Diese muss man dann aber auch grundsätzlich aus den Überlegungen streichen. Sie verfolgen ja auch nicht das Ziel der Beschäftigung zur Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt etc. aber das es eben diese gibt, das wissen ja viele Menschen nicht mal. Fragt man da nach dem Gehalt, dann ist es klar, das da nicht viel „rüberkommt“.

    • robert richter schreibt:

      das sind ausbeuter bertiebe

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